Burma, Dezember, Diese Woche, Reisen, Reportage

33 Fakten über Burma, die Sie verblüffen werden!

Von lebenden Statuen, burmesischem Kaugummi und Bananen auf dem Kopf.

1. Der Buddha im Ananda-Tempel in Nyaung U ändert seinen Gesichtsausdruck von lächelnd zu missbilligend, je näher man ihm kommt.

fern

nah

2. Alle Burmesen sind wunderschöne Menschen, egal, ob alt oder jung, nass oder nicht.

alt

jung

nass

3. Fliessendes frisches Wasser ist Mangelware. Trinkwasser kommt oft aus demselben Fluss, in dem auch gewaschen wird, oder Regenwasser wird in Tontöpfen gesammelt. Die Meinung ist, dass das Wasser trinkbar wird, wenn man es ein paar Tage lang stehen lässt und einige Zauberkräuter dazu gibt. Dann setzt sich das Schlechte am Boden ab.

Auf dem Weg vom Fluss nach Hause.

Am Irrawaddy.

4. Die Töpfe fürs Regenwasser werden in “Pottery Villages” hergestellt, wo es keinen anderen Beruf gibt als den des Töpfers.

Töpferscheibe mit Fussantrieb.

5. Betel ist der burmesische Kaugummi.

Ein Blatt vom Betelpfefferstrauch, darauf ein Tupfer Kalkpaste, eine Prise Ingwerpulver…

…Kreuzkümmel, ein Spritzer Limette, Zucker nach Wunsch, Betelnussstückchen…

…und fertig ist der mundgerechte Genuss. Betel soll Hunger stillen und Kräfte wecken.

6. Wer schon eine Buddhastatue aus Marmor kauft, bestellt sie selbstverständlich mit den eigenen Gesichtszügen.

Alles fertig! Bis auf das Gesicht.

7. In Mandalay steht “das grösste Buch der Welt” – 729 Stupas mit 729 Tafeln, auf denen die gesamten Lehren des Buddha zu lesen sind.

Geschrieben ist das Buch allerdings in Pali-Sprache, die kaum mehr jemand versteht.

8. Die berühmte Ballonfahrt über Bagan ist tatsächlich wunderschön.

Man muss ziemlich früh aufstehen, denn…

…sobald die Sonne aufgegangen ist, werden die Winde unberechenbar.

Es gibt nicht nur Tempel zu sehen.

9. Auf den berühmten Tempeln von Bagan bei Sonnenuntergang ist es viel weniger romantisch, als man denkt.

Jepp, die bunten Tupfer sind Touristen.

10. Indes: 300 Meter weiter links gibt es ruhige Plätzchen.

Feierabend! Die Kühe werden in den Stall getrieben.

11. a) Japaner sind einfach überall.

b) Amerikaner auch.

c) Und Aung San Suu Kyi erst recht.

The Lady 2017.

The Lady in Gold.

The Lady als Graffiti.

The Lady für den Hausgebrauch.

Aber inzwischen gibt es Alternativen, zum Beispiel koreanische Popstars.

12. Die Burmesen sind unglaublich geschickt darin, allerlei auf dem Kopf zu transportieren. Von Bananen bis zu halben Futterkrippen.

Nein, das ist kein Hut!

Die Tücher laufen eher unter “Sonnenschutz”.

Sie trägt eine ganze Garküche auf dem Kopf und setzt sie hier ab, um einem Kunden eine Portion Menu 1 bereitzustellen.

Beachte den Kugelschreiber im Dutt.

Auch Bohnen lassen sich prima freihändig transportieren, wenn sie nur lang genug sind.

Grosstupf und Kleintupf.

13. Thanaka ist im Urzustand ein Stück von einem Baum. Es wird zur Paste zerrieben und als Sonnenschutz und Dekoration ins Gesicht gestrichen.

Pro Frau braucht es in sechs Monaten ungefähr ein solches Stück Thanaka.

14. Es reist sich sehr gut auf dem Irrawaddy-Fluss.

Ganz im Norden, kurz vor der chinesischen Grenze.

15. Manche Buddhastatuen werden so fleissig mit Goldblättchen beklebt, dass sie inzwischen aussehen wie Broccoli.

Diesen Buddha in Mandalay dürfen nur Männer mit Gold bekleben.

16. Burma heisst nicht zufällig Das Goldene Land.

17. Burma ist golden, aber auch sehr farbig.

18. Die Schuluniform besteht für Buben und Mädchen aus demselben Set: grüner Longyi und weisses Oberteil. Die Jungs wickeln den Longy A-förmig, die Mädchen H-förmig.

A

H

19. George Orwells Wohnhaus ist die Top-Touristenattraktion in Katha, könnte aber eine Renovation vertragen.

Sowas nennt man wohl morbiden Charme.

20. Mönche halten Vorlesungen in Dörfern und tragen dabei lustige Brillen.

Vortrag im Gemeindesaal, Montagabend ab 18 Uhr.

21. Trishaws sind entzückende Fortbewegungsmittel mit reizenden Passagieren.

Ich vermute, das ist eine Nonne. Es gibt in Myanmar auch Katholiken.

22. Alle Luftballons in Burma stellen grossköpfige Mädchen dar – alle!

Tweety ist ein Ausreisser.

23. Pro Töff zählt man zwei Passagiere… oder drei oder vier… oder sonstwas Grosses.

24. An den öffentlichen Wasserstellen mit Gemeinschaftstassen trinken nur Einheimische, Europäer hätten nachher 33 Tage Durchfall.

Man darf sich gratis bedienen.

25. Es ist alles eine Frage der Perspektive. (Mandalay Hill bei Sonnenuntergang)

Variante “sinnender Mönch”.

Was wirklich geschah.

26. Whatever you do or say in Myanmar: Smile!

Offen gezeigter Ärger sorgt für grösste Irritation.

27. Die Bodenpreise in Rangun sind horrend und schreien förmlich nach modernen Hochhäusern. Auf dem Land hingegen wird noch auf offenem Feuer gekocht und das Badezimmer besteht aus Seife und Zahnbürste.

Rangun.

Irgendwo vor Bhamo (nicht mal Google kennt das Dorf). Badezimmer.

Küche.

Wohnzimmer.

28. Die grösste Glocke der Welt ist begehbar und hängt in Sagaing.

Geläutet wird nicht mehr, zum Glück.

29. Das heisst “Durchfahrt für Ochsenkarren verboten.”

30. Hochzeiten sind öffentlich und Touristen dürfen gerne mitfeiern. Damit ganz sicher niemand die Fete verpasst, wird das Dorf mit Lautsprechern beschallt.

Wir wurden gefilmt.

Er ist Anwalt. Das stand auf den Fächern, die verteilt wurden.

Der Festsaal. Der Sound: koreanischer Romantikrock.

31. Burma sieht aus wie die Toskana.

…abgesehen vom Löwen natürlich.

32. An Souvenirs werden vor allem wunderschöne Stoffe, Marionetten, Marionetten und Marionetten verkauft.

33. An jeder Ecke wird etwas zu essen ausgebreitet, angeboten und feilgehalten.

Autos fahren einfach über die eingemitteten Esswaren.

Das Körbchen mit Stab dient als verlängerter Arm.

Gurken mit Stacheln.

Speiseöl. Problematisch, weil gepanscht und highly ungesund.

Was der Venti bei 35 Grad im Schatten für die Eier tun kann, ist fraglich. Der Fächer stammt von einem Hochzeitsfest.

Und als Bonus: Die öffentliche Bibliothek ist maximal öffentlich, nämlich unter freiem Himmel 🙂

Teil 1 Burma: http://www.mittwochs.ch/burma-3300030000/

Teil 2 Burma: http://www.mittwochs.ch/burma-rot-grau/

9 Comments

  1. Fatima says

    Was für eine wunderschöne Reise. Tolle Bilder, genialer Bericht.
    Galaktisch!

  2. Marlies Liem says

    Einfach tolle Bilder! Danke, dass wir unsere diesjährige 4wöchige November-Reise mit diesen vielen Eindrücken nochmals erleben dürfen.
    Ein ganz grosses Kompliment! Wir sind zwar schon einige Wochen wieder daheim, aber noch nicht richtig angekommen!

  3. Diese vielen originellen und vielseitigen Bilder sind sehr eindrücklich. Im Strassenverkehr gibt es wohl kaum Regeln und öffentliche Hochzeiten, das wäre doch auch etwas für uns hier im Westen.

    • Karin says

      Stimmt, der Strassenverkehr ist Catch-as-catch-can, und ich habe in drei Wochen einen einzigen Fussgängerstreifen gesehen. Nichts für schwache Nerven!

  4. Sibylle Tyroplis says

    Sehr schöne Bilder und “stimmig” presentiert. Gefällt mir sehr gut. Lehrreich dazu! Herzlichen Dank!

  5. Michaela Stalder says

    Einmalig schöne Eindrücke – gefühlvoll festgehalten. Vielen Dank für diesen wunderbaren Einblick in dieses farbenprächtige Land. Eine grosse Freude für das Auge!

  6. Franziska Hidber says

    Diese Bilder! Grossartig. Es ist wie eine kleine Zeitreise, von der man total erholt zurückkommt. Und die Porträts – da geht mir das Herz auf. 5 *. Hach!

  7. Hermann Marti says

    Danke für die schönen und interessanten Bilder!
    Hermann Marti

Comments are closed.