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Die Morgenshow von Braunwald

Ab 8.15 Uhr heisst es wachsam sein. Denn dann beginnt in diesen Tagen auf der Glarner Sonnenterrasse Braunwald eine Morgenshow, die es in sich hat. Ausserdem im Programm: Ein Tagesfilm („Der Blaumacher“) und eine Abendvorstellung  („Die romantische Ader“).

Vorhang auf für die Verwandlung. (Kafka möge mir verzeihen.)

08.15 Uhr: Blick aufs ruhige Meer. Der Himmel ist schon hell, aber das ist erst das Vorprogramm.

08.30: Nächste Szene: Die ersten Sonnenstrahlen erreichen den Ortstock.

08.40: Jetzt! Auftritt der Hauptakteurin.

08.50: Geschafft – die Morgenshow hat ihren Höhepunkt erreicht.

12.30 Uhr: Zeit für den Mittagsfilm.

Nein, soo schnell schmelzen die Eiszapfen deswegen nicht.

16.50 Uhr: Der Trailer für die Abendvorführung hat soeben begonnen.

17.15 Uhr: Showdown mit einem Schuss Romantik.

Das Wichtige in Kürze:

Standort für die Morgen- und Abendshow: Der Balkon des Zimmers Claridenstock im Hotel Tödiblick, hoch über dem Dorf.

Zum Hotel: Der Tödiblick ist ein sehr persönlich geführtes Haus mit einer charmanten Prise Nostalgie. Wer auf Design, SPA und Schickimicki verzichten kann und eine frische Küche mit regionalen Produkten schätzt, wird ihn lieben. www.hotel-toediblick.ch

Und keine Angst vor der etwas abgelegenen Lage: Das vierbeinige Tödiblick-Taxi  Medrano holt Gäste und Gepäck auf Wunsch bei der Bergstation der Braunwaldbahn ab.

Einzig der Zugang zur Piste ist ein wenig abenteuerlich, vor allem bei gefrorenem Schnee.

Tipp: Man kann im Tödiblick auch „nur“ gediegen tafeln und dann weiterziehen respektive sich auf den Schlitten setzen. Erwähnenswert sind das hausgemachte Fondue mit ebenso hausgemachten Brot, die knusprige Ziger-Rösti (Bild), die hiesige Alpenbutter oder die Rieslingsuppe. Aaaber: Allein die Morgenshow ist eine Übernachtung wert. Glauben, einfach glauben.

Anreise: Mit dem Zug oder Auto (Parkplätze vorhanden) via Glarus nach Linthal Braunwaldbahn, per Bahn in 7 Minuten ins Dorf. Braunwald ist autofrei, als Transportmittel dienen Elektrotaxis und Pferdekutschen. Das Gepäck gibt man bequem bei der Talstation ab, auf Wunsch wird es vom Hotel abgeholt. www.braunwald.ch

PS 1: Nein, dieser Beitrag wurde nicht vom Tödiblick gesponsert. Das schwöre ich bei einer Ziger-Rösti!

PS 2: Auch der ungarische Komponist und Pianist Béla Bartók hat sich  einst von der grandiosen Aussicht im Tödiblick inspirieren lassen. Ob wohl deshalb im Kaminzimmer ein Klavier steht?

8 Comments

  1. Markus Schmid says

    Ein gut gelungener Artikel. Im Sommer war ich einmal in Braunwald an einem Seminar im Hotel, organisert vom Verband öffentlicher Verkehr.

    • Franziska says

      Ich kannte Braunwald lange nur als Wanderdestination. Doch im Winter ist es geradezu magisch hier! Und danke fürs nette Feedback!

  2. Fatima says

    Sehr schön, die Sonnenshow, das Hotelzimmer, das vierbeinige Taxi und die knusprige Rösti! 🙂

    • Franziska Hidber says

      Danke, ich kann es sehr empfehlen. Wäre die ideale Küche für dich!

      • Fatima says

        Ich habe die Webseite des Hotels studiert und genau das gleiche gedacht. Wie für mich geschaffen.

        • Franziska Hidber says

          Ja! Hier kannst du deinen zweiten Krimi schreiben:-)

  3. Karin says

    Ich habe einen Ordner „Ausflugsziele“. Und da kommt der Tödiblick jetzt rein dank diesem wunderbaren Trailer. Very nice, tolle Fotos, dito Text – wie immer.

    • Franziska Hidber says

      Danke vielmals liebe Karin. ich fühle mich sehr geehrt!

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