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Skeleton Coast in Namibia

Geologisch gehört ein Grossteil der Skelettküste mit einem Alter von bis zu 1,5 Milliarden Jahren zu den ältesten Landschaftsformationen der Erde. Nebel, heftige Brandung und unberechenbare, starke Strömungen – durch den an der Küste nordwärts fliessenden Benguelastrom – machen die Küste von jeher und bis heute für die Seefahrt gefährlich.

Entlang der Küste legen Hunderte von Schiffswracks in Ufernähe und am Strand davon Zeugnis ab. Der heute übliche Name „Skeleton Coast“ wurde von dem Schriftsteller John Henry Marsh erfunden; er verwendete ihn als Titel seines 1944 erschienenen Buches über die MV Dunedin Star, die 1941 vor dem Küstenabschnitt sank. Zuvor hatten Buschmänner diesen als „das Land, das Gott im Zorn erschuf“ und portugiesische Seeleute als „Tor der Hölle“ bezeichnet.

Die Schiffbrüchigen, die sich noch von den an der Küste zerschellten oder gestrandeten Wracks hatten retten können, hatten in der unbesiedelten, extrem trockenen Küstenwüste keine Überlebenschance und verdursteten. Der Name bezieht sich daher sowohl auf die Schiffs-„Skelette“, die echten Skelette der Gestrandeten, aber auch auf die zahlreichen Gerippe von an Land gespülten Walen. Der aus der Antarktis kommende kalte Benguelastrom ist auch die Ursache für die direkt am Strand beginnende Küstenwüste.
Textquelle: Wikipedia
Foto: Ramón Vidal
Siehe auch Etosha Nationalpark

1 Comment

  1. Karin says

    Ah, so sieht das aus, wenn man näher rangeht. Ich bin vor ein paar Jahren mal über die Skeleton Coast geflogen und sah die Wracks aus dem Flugzeug. Eindrücklich.

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